Druckgraphiken
Schon beim Befassen mit der keltischen Kultur fiel ihm die elegante, gefällige und daher zeitlose Formgebung der keltischen Gefäße auf, die er dann Jahre später in Mezzotinto und Radierung festhält. Weiters erweitern die phantasievollen Pferdedarstellungen auf keltischen Münzen und die keltischen Masken und die einfallsreichen Ornamente seine Motivpalette.
Auf seinen zahlreichen Aufenthalten in Irland lernte er die "Grüne Insel" mehr und mehr kennen. Die weiten, kargen Landschaften mit gewaltigen Küstenstrichen und die unzähligen historischen Relikte nehmen ihn immer wieder gefangen. Besonders das Hell-Dunkel der Apsiden in den Kirchenruinen beeindrucken ihn sehr.
All das ist die Motivation und Grundlage für die Umsetzung seiner druckgraphische Blätter.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die keltische Kunst, mit dem Bestreben sie bekannter und diese durch seine Grafiken einem größeren Interessentenkreis auch außerhalb von Museen zugänglich zu machen. Denn die keltische Kunst ist der erste große Beitrag Zentraleuropas zur europäischen Kunstgeschichte gleichbedeutend der etablierten griechischen Kunst.